START-UP TOUR BERLIN – Mit der FDP durch die Gründerszene

Gemeinsam mit der FDP Fraktion im hessischen Landtag um den Wirtschaftspolitischen Sprecher Jürgen Lenders sowie ca. 30 Unternehmern und Unternehmerinnen aus dem RheinMain-Gebiet ging es vom 19. bis 21. Juni auf eine Tour durch die Berliner Start-Up Szene.

Das Programm war vielseitig, abwechslungsreich und bot interessante Ansätze, aber auch Raum für Diskussionen, Anregungen und kritischem Hinterfragen. Sowohl für die Teilnehmer untereinander, als auch zum Austausch mit den Kollegen aus der Landeshauptstadt.

Besucht wurden dabei unter anderem Unternehmen wie eBay, welches mit seinem eBay StartUp Cup für Unterstützung in der internationalen Gründerszene sorgt und es regen Austausch zum aktuellen wie künftigen Geschäftsmodell gab. Denn der Wettbewerb schläft nicht und so stand auch direkt beim Amazon Web Services mit ihrem Development Center in Deutschland ein Besuch an, wo es um die verschiedenen Ansätze des künftigen (Online)Handel und Technologien der Erkennung von Trends oder auch für den weiteren Ausbau von Lieferwegen, Möglichkeiten zur Verkürzung der Lieferzeiten, etc. ging. Cloud-Computing war und ist hier eines der großen Themen auf der Agenda, was schon jetzt und künftig noch viel stärker Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen wird.

SAP überraschte uns im Berliner DATA SPACE mit zwei Konzepten. Mit dem DATA KITCHEN wurde uns ein Modell vorgestellt, wie künftig die Gastronomie aussehen kann. Interessant sind neben den technischen Möglichkeiten vor allem die Gedanken und Ansätze, welche im Hintergrund eine große Rolle spielen, so z.B. der Ressourcen schonende und verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln. Wir durften bei diesem Besuch (um die Mittagszeit) sowohl dem Ablauf im regulären Betrieb beiwohnen, uns aber auch ein eigenes Bild von der Küche machen. Im geschmacklichen Sinne. Exzellent.

Im DATA ROOM, dem zweiten an diesem Tage von SAP vorgestellten Projekt, fühlten wir uns alle in eine virtuelle Welt versetzt, wie wir sie sonst nur aus dem Film kennen. In der Mitte des Raumes konnten auf einem riesigen interaktiven Board Wörter, Texte und Webseiten eingegeben werden, die dann – je nach Aktion – die verschiedensten Ergebnisse an den Wänden um uns herum wiedergaben und dabei das Netz durchsuchten und zahlreiche Ergebnisse lieferten. Ein Ergebnis an der Wand konnte dann direkt auf das Board gezogen, gedreht, vergrößert, verlinkt, in eine neue Struktur eingebunden und wiederum an die Wände projiziert werden. Ein Erlebnis, welches ein klassisches Brainstorming sowie Recherchen auf ein neues Level hebt.

Begleitet wurden wir dabei vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM, welcher von seinem Engagement für die Start-Up-Szene berichtete und einen kurzen Überblick zur Berliner Gründerszene gab.

Amazon Berlin:

ebay Deutschland:

SAP Data Kitchen:

SAP Data Room:

Sony Center „WeWork“:

 

Eine weitere Station machten wir im Sony Center am Potsdamer Platz, wo wir uns die Coworking-Räumlichkeiten „WeWork“anschauen durften. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten war unschwer zu erkennen, wie sich die Gründer, aber auch etablierte Firmen, eingerichtet haben und welche Vorzüge sie darin genießen können. In Kürze, so verriet man uns, wird es auch in Frankfurt/Main WeWork Coworking-Räumlichkeiten geben.

Abgerundet wurde diese Führung durch einen Vortrag von Ansgar Baums (Head Government Relations EMEA, HP) zum Thema „Digitalpolitik in Deutschland: Was hat die Plattform-Regulierung mit Start-ups zu tun?“. Hierbei ging es um Haftungsfragen der Plattformbetreiber bei Inhalten, Angeboten und Aktivitäten Dritter. In der politischen Diskussion werden bisherige „Gesetzmäßigkeiten“ in Frage gestellt, was bei einer Änderung nicht nur derzeitige Betreiber in Zugzwang bringt, sondern vor allem für neue Anbieter durchaus zu unüberwindbaren Hürden resp. Eintrittsbarrieren führen kann. Ansgar ging dabei vor allem auf die Auswirkungen der digitalen Start-Ups in Deutschland ein. Mehr Infos hierzu gibt es unter www.plattform-maerkte.de.

 

Tag 3 dieser spannenden Reise konnte ich leider nicht verfolgen, da parallel eine Fachkonferenz der KfW zum Thema „Innovativ, Digital, Kreativ – Perspektiven und Förderung von Zukunftsinvestitionen“ (Link zum nächsten Bericht-folgt) angesetzt war, welche ich besucht habe.

Auf dem Plan standen an diesem Tag ein Besuch bei Microsoft, der Facebook Germany GmbH, der Google for Entrepreneurs @ Factory Berlin als auch eine abschließende Gesprächsrunde mit der Stv. Bundesvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden in der Hamburgischen Bürgerschaft, Freie Demokraten, Katja Suding.

Stefan Müller von der DWGA (Deutsche Gesellschaft für Wertpapieranalyse GmbH) aus Frankfurt/Main teilt uns hier seine Erlebnisse und den Abschluss der Tour in einer kurzen Zusammenfassung mit.

Mein Dank geht an dieser Stelle an das Team um Jürgen, an die Referentin Tatjana Hajmássy sowie ihren Kollegen, den Referenten Jascha Hausmann für die tolle Organisation im Vorfeld, als auch vor Ort. An Jürgen Lenders für die Einladung, an die Unternehmerkollegen aus der Region mit den vielseitigen Gesprächen und künftigen Ansätzen sowie natürlich an unsere Gastgeber der einzelnen Unternehmen, Verbände und Start-Ups in Berlin. th

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